Washington. Im Weißen Haus hat man wenig Verständnis für die heftigen Reaktionen europäischer Politiker und Medien auf den angekündigten Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaschutzabkommen. Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Präsidentensprecher Sean Spicer sprach der Chef der US-Umweltbehörde (EPA), Scott Pruitt, am Freitag vielmehr von einer „mutigen“ Entscheidung und erklärte: „Wir haben keinen Grund, uns zu entschuldigen.“ Die Europäer wollten den USA mit dem Abkommen vielmehr schaden.

„Warum wollen Europas Spitzenpolitiker, daß wir drin bleiben? Sie wissen, daß es unsere Wirtschaft weiterhin fesseln wird“, sagte Pruitt, der den Klimawandel-Mahnern im übrigen Übertreibung vorwarf. Auf die Frage, ob Trump den Klimawandel inzwischen als „real“ ansehe, wollte der EPA-Chef nicht antworten.

Trump hatte im Wahlkampf mehrfach erklärt, daß er den menschengemachten Klimawandel für eine Fiktion halte.

Quelle: Zuerst

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