Russland verfügt über Informationen, wonach die Terrormiliz Islamischer Staat (IS, auch Daesh) in Business-Projekte in Europa investiert und daran richtig verdient. Dies teilte der stellvertretende Direktor des Departments für neue Herausforderungen und Bedrohungen des russischen Außenministeriums, Dmitri Feoktistow, mit.

 

 

Demnach soll der IS über Banken im Nahen Osten auch an Investitionen in Europa beteiligt sein, so Feoktistow. Die Rechercheergebnisse seines Amtes habe er bereits auch an seine US-amerikansichen Kollegen übergeben.
«Wir haben aktualisierte Informationen darüber zur Verfügung gestellt, wonach der IS eine Reihe von Banken im Nahen Osten benutzt, die dann wiederum auf Befehl des IS investieren oder wenigstens versuchen, in europäische projekte zu investieren», so Feoktistow nach einem Treffen mit einer US-Delegation im Rahmen der Gruppe zur Ausarbeitung finanzieller Maßnahmen um Kampf gegen Geldwäsche (FATF) gegenüber der Presse. Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich unter anderem auch mit der Bekämpfung der Terrorfinanzierung in der Welt.

Die russische Seite habe den US-Kollegen auch die betreffenden Banken mit Namen genannt. Gegenüber der Presse jedoch teilte Feotkistow zunächst nicht mit, um welche Geldinstitute und Länder es konkret gehe.
Zuvor sei, so Feotkistow weiter, bereits bekannt geworden, dass der IS bereits versucht habe, auch in New York zu investieren.

 

Quelle: Sputnik