Zu dem jüngsten Raketenstart Nordkoreas in der Nacht auf Donnerstag gibt es laut den Nachrichtenagenturen in der Region neue Einzelheiten.

 

 

So meldet die japanische Agentur Kyodo unter Berufung auf Regierungsvertreter, dass die abgeschossenen Flugkörper keine ballistischen Raketen gewesen seien. Sie sollen von Nordkorea aus etwa 200 Kilometer — etwa ein Drittel der Distanz bis zur japanischen Küste — zurückgelegt haben und dann abgestürzt sein. Der Absturz wiederum sei in einer ausschließlichen Wirtschaftszone Japans erfolgt.

Die südkoreanische Agentur yonhap konkretisiert derweil, dass es sich bei dem Raketenstart um Marschflugkörper gehandelt habe.
Zuvor hatte das Stabskommitee Südkoreas mitgeteilt, dass im östlichen Nordkorea-Gebiet Wonsan erneut gleich mehrere ballistische Raketen abgeschossen worden wären, womöglich zur Vernichtung von Schiffen. Auch die japanische Regierung war zunächst von einem Start ballistischer Raketen ausgegangen.

 

Quelle: Sputnik