Im heutigen Bericht des russischen Verteidigungsministeriums wird nach wie vor die Lage in denen am 4. Mai 2017 vereinbarten Deeskalationszonen als stabil bewertet. Insgesamt stellten die russischen und türkischen Beobachter acht Waffenstillstandsvertöße fest, wo Terroristen des Islamischen Staates (ISIS, IS, Daesh) oder der Jabhat al-Nusra mit Waffen um sich schossen.

In den letzten 24 Stunden führte das russische Militär sechs humanitäre Hilfsaktionen durch. In Aleppo fanden drei Aktionen statt, wo Zivilisten 3,6 Tonnen Trinkwasser erhalten haben. In Latakaia wurden 2 Tonnen Lebensmittel verteilt. Insgesamt wurden 5,6 Tonnen Hilfsgüter an 1321 Menschen verteilt. 203 Menschen wurden zudem medizinisch versorgt. Die Vereinten Nationen führten drei humanitäre Aktionen durch. In Deir ez-Zor wurden 21 Tonnen Hilfgüter in Zusammenarbeit mit einer russischen Fluggesellschaft via Fallschirm abgeworfen. Zudem wurden Konvois nach Dara´a, tel-Rehab und al-Taiyiba geschickt.

Das Aussöhnungszentrum konnte kein neues Waffenstillstandsabkommen in den letzten 24 Stunden abschließen, so dass die Gesamtzahl solcher Abkommen sich nach wie vor bei 1547 bemisst. Weitere Verhandlungen werden mit „Feldkommandanten“ der Oppostion in Aleppo, Damaskus, Homs, Hama und al-Quneitra weiter fortgeführt. Die Zahl der bewaffneten Gruppen, die das Waffenstillstandsregime zu beobachten behaupten, liegt nach wie vor bei 219.

 

 

 

Quelle: Mars von Padua

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