Wie der digitale Informationsdienst Sputnik unter Berufung auf „112 Ukraina“ schreibt, will der ukrainische Präsident Pedro Poroschenko die Anthrazitbergbewerke in der umkämpften Donbass-Region zurückgewinnen.

„Wir sind uns sicher, dass wir die okkupierten Territorien befreien, die Anthrazitbergwerke der Ukraine zurückbekommen und selbst auswählen werden, was effektiver sein wird und welche Kohle wir nutzen werden“, sagte Poroschenko bei seinem Besuch im Wärmekraftwerk in Tripol, so Sputnik. Der ukrainische Präsident betonte dabei, dass derzeit die Modernisierung der Energieblöcke des Wärmekraftwerkes im ostukrainischen Smijow abgeschlossen worden sei.

Ukrainische Radikale hatten im Januar 2017 die Kohlelieferungen aus der Region Donbass blockiert, weshalb die Behörden in Kiew am 17. Februar den Verbrauch von Anthrazitkohle durch die Wärmekraftwerke reduziert und geregelte Stromabschaltungen angeordnet haben. Im Vorjahr hatte die Ukraine 566.700 Tonnen Steinkohle aus Russland und 366,6 Tonnen aus der Republik Südafrika bezogen. Vor dem Hintergrund der andauernden Handelsblockade der Region Donbass ist Russland im ersten Quartal 2017 der größte Kohlelieferant für die Ukraine gewesen. Laut den Plänen der Ukraine sollen die Anthrazitkohle-Lieferungen aus dem abtrünnigen Donbass durch Importe aus Südafrika ersetzt werden. Wie Nassalik sagte, haben die meisten Stromerzeuger schon Vorbereitungen für den Import von Anthrazitkohle aus Südafrika gestartet.

Quelle: Mars von Padua

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