Ex-SED-Chef Hans Modrow hat gegenüber der „Bild“-Zeitung für die Rückkehr des nach der Wende abgerissenen Lenin-Denkmals auf die Prager Straße in Dresden plädiert.

„Ist die Stadt souverän und steht über den Dingen, kauft sie Lenin jetzt zurück. Schließlich ist er ein Stück Stadtgeschichte“, so Modrow.

18 Jahre stand das 80 Tonnen schwere Lenin-Denkmal als „Roter Bahnhofsvorsteher“ auf dem heutigen Wiener Platz in Dresden. Nach der Wende wurde es abgerissen und an einen bayrischen Steinmetz verhökert. Die Überreste sollen Medienberichten zufolge am 17. Juni versteigert werden.

„Ich weihte ihn am 6. Oktober 1974, einen Tag vor dem 25. DDR-Geburtstag, mit dem Ersten Sekretär der Parteiorganisation von Leningrad und dem russischen Staatskünstler Jastrebenezki ein“, sagte Modrow abschließend.

 

 

Quelle: Sputnik

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