Der Westen strebt laut der Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, „maniakalisch“ danach, nicht zu bemerken, dass Probleme auf der Schwarzmeer-Halbinsel Krim gelöst werden und die Dynamik dort absolut positiv ist.

 

 

„Offensichtlich wird versucht, jenen Problemen Aufmerksamkeit zu schenken, die der Westen als grundlegende definiert und in den Vordergrund gestellt hat, und nicht jenen, die es in Wirklichkeit gibt“, sagte Sacharowa am Sonntag im Rahmen des ersten internationalen Medienforums „Offene Krim: Mit eigenen Augen“.

Die Hartnäckigkeit, mit der der Westen die Krim mit geschlossenen Augen sehe, rufe Befremden hervor.

Laut der Sprecherin hat Russland vom Westen kein einziges Wort gehört, dass er die Energieblockade der Krim verurteile, obwohl die Beschädigung der Zivilinfrastruktur in den internationalen Abkommen als Akt des Terrorismus eingestuft werde.
Russlands Außenministerium würde alles daran setzen, damit ausländische Journalisten die Möglichkeit bekämen, auf die Kim zu reisen und Informationen aus erster Hand zu erhalten.

Vertreter der westlichen Länder selbst besuchten die Krim nicht und verhinderten Sacharowas Ansicht nach dabei die Einreise von Journalisten.

Zudem sagte Sacharowa, dass die Verfälschung der Informationen über die Situation auf der Halbinsel, darunter auch die Lage der Krim-Tataren, eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten Russlands darstelle.

Das Forum „Offene Krim: Mit eigenen Augen“ findet am 11. und 12. Juni in Aluschta (auf der Krim) statt. Daran sind Politikwissenschaftler, Experten und Journalisten aus Europa, darunter aus Großbritannien, Deutschland und Frankreich, sowie aus Asien und Lateinamerika beteiligt.
Die Halbinsel Krim und die Stadt Sewastopol hatten sich im Marz 2014 mit Russland wiedervereinigt, nachdem die Krim-Bewohner per Referendum den gewaltsamen Machtwechsel im Februar 2014 in Kiew als illegal abgelehnt und für den Beitritt zu Russland mit 96,77 Prozent bzw. 95,6 Prozent gestimmt hatten.

 

Quelle: Sputnik