Die Wiedervereinigung der Krim mit Russland ist laut dem Vorsitzenden des Krim-Komitees für auswärtige Beziehungen, Saur Smirnow, in strikter Übereinstimmung mit den internationalen Normen erfolgt. Die EU-Abgeordneten, die diese Tatsache nicht anerkennen wollen, sollten ihm zufolge die internationalen Dokumente erneut aufmerksam lesen.

 

 

In dem zuvor vom EU-Parlament gebilligten Resolution über die Situation in der Schwarzmeerregion heißt es, dass die Wiedervereinigung der Krim mit Russland illegitim sei und eine tiefe Veränderung der „strategischen Situation“ im Schwarzmeerbecken und den angrenzenden Regionen zur Folge gehabt habe. Das Dokument erklärt die volle Unterstützung der Souveränität und der territorialen Integrität der Ukraine seitens des EU-Parlaments.
„Die EU-Abgeordneten müssen die Waffenlehre studieren. Das heißt, noch einmal aufmerksam die internationalen Dokumente lesen, in denen das Recht der Nationen und Völker auf Selbstbestimmung definiert wird. Die Krim-Bewohner griffen beim Referendum auf dieses Recht zurück, hierfür haben sie Befugnisse, die dann in der Verfassung der Autonomen Republik Krim verankert wurden“, sagte Smirnow gegenüber RIA Novosti.

Ihm zufolge können die EU-Abgeordneten nicht einfach über die offensichtlichen Dinge hinwegsehen, sollten ihre Entscheidungen und Erklärungen nicht politisch motiviert seien.

„Wir hoffen, dass das Europaparlament früher oder später damit aufhört, mit seinen Erklärungen auf die internationalen Prinzipien und die Rechte ganzer Völker zu trampeln“, betonte Smirnow ferner.

Die Europäische Union hatte am 17. März 2014, nach dem Referendum auf der Krim über die Wiedervereinigung der Schwarzmeer-Halbinsel mit Russland, Sanktionen gegen Akteure verhängt, „die die territoriale Unversehrtheit, Souveränität und Unabhängigkeit der Ukraine untergraben oder bedrohen“. Seither werden die Sanktionen automatisch verlängert.

 

Quelle: Sputnik