Letzte Woche starben 17 Personen bei zwei Anschlägen in Teheran, wo ein Anschlag im Parlament verübt wurde und das Mausoleum von Ayatollah Khomeni mit einem Sprengstoff-Anschlag angegriffen wurde.

 

 

Inzwischen wurden über 50 Menschen seit den Anschlägen verhaftet, wie „Jerusalem Post“ unter Berufung auf offizielle Quellen – unter anderem dem Geheimdienstminister Mahmoud Alawi – aus Teheran berichtet. Auch iranische Medien berichten verstärkt über die Verhaftungswelle im Land, wo auch mehrere Drahtzieher der Tat verhaftet wurden.

 

Inzwischen seien 43 Menschen verhaftet worden, die mit dem Anschlägen in Verbindung gebracht werden, so der isralische Jeruslamen Post auf seiner Internet-Seite. Davon seien sechs Personen sicher mit den Anschlägen vom vergangen Mittwoch in Verbindung zu bringen, so der Geheimdienstminister Alawi. Und 43 Personen seien inzwischen verhaftet, die mit den Anschlägen in Verbindung gebraucht worden sind. Man will nun mehr über die Terrorzellen herausfinden, so Alawi laut IRIB weiter.

 

Der Islamische Staat (ISIS, IS, Daesh) bekannte sich bereits zum Anschlag am Mittwoch und mehrere hochrangige Politiker äußerten sich bereits zu den Anschlägen und erhoben dabei schwere Vorwürfe gegen Saudi-Arabien und Washington. Außenminister Zarif sagte, dass „Takfiri“-Terrorimus eine Bedrohung für alle regionalen Staaten darstelle, wie Fars News Agency berichtet. bedeutet in der islamischen Rechtswissenschaft und Theologie die Praxis, einen Muslim oder eine Gruppe von Muslimen der Apostasie (Ridda) zu bezichtigen, zum bzw. zu Ungläubigen, also Kāfir(Plural: Kuffar), zu erklären, wie es in Enzyklopädien beschrieben wird. In diesem Kontext ist die Tatsache gemeint, dass die sunnitisch geprägten Dschihadisten des IS, die überwiegend shiitisch gläubigen Iraner als Ungläubig erblicken. Bereit im Jahre 1981 ereignete sich ebenfalls ein Terroranschlag im iranischen Parlament, wo unter anderem 27 Menschen getötet wurden.

 

Quelle: Mars von Padua