Der aktuelle Bericht der UN-Beobachtermission in der Ukraine hat einen teilweise parteiischen Charakter: In dem Dokument lässt sich der Versuch erahnen, Kiews Politik zu rechtfertigen, heißt es aus dem Pressedienst des russischen Außenministeriums.

 

 

„Mehrere Abschnitte des Dokumentes deuten auf den Versuch hin, die Kiewer Behörden reinzuwaschen und die Verbrechen, die sie gegen das eigene Volk begehen, herunterzuspielen“, heißt es in der Mitteilung.
Die Bemühungen der Beobachter, die Situation mit den Menschenrechten auf der Krim und in Sewastopol einzuschätzen, wurden in dem Ministerium als unrechtmäßig bezeichnet, denn es handle sich dabei um „ein Territorium der Russischen Föderation“.

Das Außenamt betonte zugleich, es teile „die Besorgnis der Beobachtermission über inhumane, diskriminierende Handlungen von Kiew in Bezug auf die soziale und wirtschaftliche Blockade des Donbass“.

In dem UN-Bericht wird ferner auf die schwere Lage von 400.000 Ukrainern verwiesen, die keine Rente ausgezahlt bekämen.

Nach Angaben des Amtes des UN-Hochkommissars für Menschenrechte sind seit 2014 im Donbass mehr als 10.000 Menschen getötet und 24.000 weitere verletzt worden.

 

Quelle: Sputnik