Laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow versucht Russland nicht, seine Interessen durch Konfrontation zu verteidigen.

 

 

„Russland tritt zusammen mit den afrikanischen und asiatischen Ländern für wichtige Prinzipien ein, und zwar für Nichteinmischung in innere Angelegenheiten von souveränen Staaten, Achtung des Selbstbestimmungsrechts der Völker und Unannehmbarkeit von Regimewechseln durch Staatsstreiche“, sagte Lawrow am Donnerstag in Moskau in einer Konferenz des russischen Ausschusses für Solidarität und Zusammenarbeit mit den Völkern Asiens und Afrikas.

„Aber wir müssen verstehen, dass die Bewegung zur Erreichung dieser Ziele, zur Durchsetzung dieser Prinzipien als Grundlage für die weitere Entwicklung der internationalen Beziehungen sehr lange dauern wird. Das Entgegenwirken ist ernst. Die Länder, die einige Jahrhunderte in den internationalen Angelegenheiten ‚die Musik bestellt haben‘, verzichten nicht so gern auf diese Rolle. Aber sie können es jetzt nicht so wie in den vorigen Zeiten tun“, merkte Lawrow an.

Die Länder, deren Vertreter an der Konferenz teilnähmen, würden diese Standpunkte auch teilen.

„Wir wollen einen Konsens in den internationalen Beziehungen. Man kann ihn nur auf Grundlage der gegenseitigen Achtung, des Dialogs und der Suche nach einem Interessenausgleich erreichen“, betonte Lawrow.

 

Quelle: Sputnik