Die Verlegung von US-Mehrfachraketenwerfern von Jordanien nach Syrien hätte mit der Regierung in Damaskus abgestimmt werden sollen. Das erklärte das russische Verteidigungsministerium am Donnerstag.

 

 

„Die Stationierung beliebiger ausländischer Waffen auf dem Territorium Syriens, geschweige denn von Mehrfachraketenwerfern, hätte mit der Regierung des souveränen Landes abgesprochen werden sollen“, hieß es in dem Papier.

Moskauer Angaben zufolge hatten die USA am Vortag zwei Anlagen vom Typ HIMARS (High Mobility Artillery Rocket System) im Stützpunkt At Tanf im Süden Syriens stationiert. Die Reichweite der Raketen werde es den USA nicht gestatten, Einheiten der „Syrischen Demokratischen Kräfte“ mit Feuerkraft zu unterstützen, die eine Operation gegen das Terrornetzwerk Daesh (Islamischer Staat) durchführten, hieß es aus Moskau.
Die mobile operativ-taktische HIMARS-Anlage ist auf einem Radfahrgestell montiert. Jeder Komplex ist mit sechs Raketengeschossen beziehungsweise mit einer operativ-taktischen ballistischen Rakete bestückt.

 

Quelle: Sputnik