Die USA begehen einen Fehler, wenn sie Russland als Bedrohung und geopolitischen Feind wahrnehmen, sagte der russische Präsident Wladimir Putin im Interview mit US-Regisseur Oliver Stone.

„Ich denke, dass nicht alles in ideologischen Motiven besteht, hier gibt es mehr geopolitische Rivalität. Aus meiner Sicht machen unsere Partner in den USA heute den Fehler, dass sie in Russland eine Bedrohung sehen; als ob es ihr geopolitischer Hauptfeind ist. Wir haben viele Bereiche, in denen unsere Zusammenarbeit ohne Zweifel positive Ergebnisse sowohl für Russland als auch für die USA und die ganze Welt bringen könnte“, so Putin.

In seinem Gespräch mit dem russischen Staatschef betonte der amerikanische Regisseur, dass es eine Meinung gibt, wonach die USA, wenn man über die europäischen Bedrohungen spricht, über die Existenz Russlands selbst besorgt seien. Seit der Revolution von 1917 habe sich die US-Politik in der Wall-Street herausgebildet; ihr Ziel sei gewesen, den Kommunismus und die Idee der Herrschaft der Arbeiterklasse zu vernichten. Aus Angst vor der Situation im Land hätten die USA die Sowjetunion zu einem bequemen Feind gemacht. Die US-Wirtschaft habe sich nach dem Zweiten Weltkrieg in einen militärisch-industriellen Komplex verwandelt; das Land habe einen Feind benötigt, um seine Rüstung zu stärken.

 

 

 

Quelle: Sputnik

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