Die Kontrollgruppen in Syrien bewerten die Lage in den Sicherheitszonen nach wie vor als stabil. In den vergangenen 24 stellten die türkischen und russischen Beobachter insgesamt 14 Brüche des Waffenstillstandes fest, die in den meisten Fällen durch die Terrormilizen des Islamischen Staates (ISIS, IS, Daesh) oder der Al-Nusra durch Schusswaffengebrauch verursacht wurde.

Das russische Zentrum für Aussöhnung der Konfliktparteien in Syrien führte drei humanitäre Hilfsaktionen durch, die allesamt in Aleppo stattgefunden haben. Dort haben 1130 Menschen etwa 3,6 Tonnen Hilfgüter in Form von Nahrungsmittelsets erhalten. Insgesamt wurden 1369 Hilfaktionen durchgeführt. Zudem haben russische Militärärzte 176 Menschen medizinisch versorgt. Die Vereinten Nationen haben zusammen mit der russischen Fluggesellschaft Abakan Air 21 Tonnen Hilfgüter via Fallschirm in Deir ez-Zor abgeworfen.

Gestern wurde kein weiteres Waffenstillstandsabkommen zwischen dem Aussöhnungszentrum und Vertretern bewaffneter Milizen in Syrien vereinbart werden können, so dass deren Gesamtzahl immer noch bei 1717 liegt. Die Verhandlungen werden in Aleppo, Damaskus, Homs, Hama, Idlib und in der Provinz von al-Quneitra weiter geführt. Die Zahl der bewaffneten Formationen, die angegeben hat, man beobachte das Waffenstillstands-Regime liegt nun bei 223.

 

Quelle: Mars von Padua

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