Bei Gefechten um die südsyrische Stadt Deraa haben die syrischen Regierungstruppen infolge einer missglückten Offensive gegen Dschihadisten mehrere Einheiten Kampftechnik sowie Dutzende Soldaten an Toten und Verletzten verloren, berichtet das Portal vz.ru.

 

 

Die mit der so genannten Freien Syrischen Armee (FSA) verbundenen extremistischen Gruppierungen haben in sozialen Netzwerken Fotos gepostet, auf denen Dschihadisten vor dem Hintergrund toter Soldaten der Regierungstruppen und erbeuteter Panzerfahrzeuge posieren.

 

​Die syrischen Regierungstruppen hatten am Dienstag eine Attacke gegen eine von den Extremisten kontrollierte Militärbasis im Westen von Deraa unternommen. Dem waren massive Artillerieschläge und Angriffe der russischen Luftwaffe vorangegangen. Die Armee konnte die Militärbasis kurzzeitig einnehmen, aber die Dschihadisten haben dann erneut die Initiative übernommen, die Soldaten aus ihren Stellungen verdrängt und zum Rückzug gezwungen.

Die intensiven Kampfhandlungen um die Stadt waren nach der am Samstag verkündeten 48-stündigen Waffenruhe wieder aufgenommen worden. Die syrische Armee ist bemüht, sich den Weg zur jordanischen Grenze freizukämpfen.

 

Quelle: Sputnik