Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat am Mittwoch auf einer Pressekonferenz nach den Gesprächen mit seinem französischen Amtskollegen Jean-Yves Le Drian erklärt, dass es in Syrien aufgrund der Kampfhandlungen „eng“ geworden ist.

„Tatsächlich ist es sehr eng, sowohl auf dem Boden als auch im Himmel. Dort gibt es heute sehr viele Beteiligte an den Kampfhandlungen“, sagte Lawrow.

Er betonte, dass es Moskau natürlich nicht wolle, dass die Schläge der USA gegen die syrischen Streitkräfte die Bemühungen im Anti-Terror-Kampf untergraben.
„Es gibt einen Mechanismus, der funktioniert, der zurzeit aber tatsächlich gebremst ist, nachdem die USA das Flugzeug abgeschossen haben. Wie Sie wissen, haben wir Erläuterungen zu dem Vorfall im Verteidigungsministerium angefragt. Wir erwarten, dass dies gemacht wird“, unterstrich der Diplomat.

Am vergangenen Sonntag hatte die Agentur Reuters gemeldet, dass die US-geführte Anti-Terror-Koalition nahe der Stadt Rakka ein syrisches Kampfflugzeug abgeschossen hat. Diese Information wurde von der syrischen Armee bestätigt. Später gab die Koalition eine Erklärung zum Abschuss des Kampfjets ab. Die Su-22 soll Bomben auf Stellungen der syrischen Opposition abgeworfen haben, hieß es aus dem Stab der Koalition.

 

Quelle: Sputnik