Berlin. Eine fünfte Klasse hat wegen mehrere Gewaltvorfälle am Freitag und Montag den Unterricht am Berliner Herder-Gymnasium boykottiert. Laut dem „Tagesspiegel“ haben 20 Eltern der Schulleitung am vergangenen Freitag einen Brief überreicht, in diesem heißt es:

„Wir haben uns entschlossen, unsere Kinder nicht mehr in Ihre Schule zu schicken. Wir sehen uns zu dieser Maßnahme gezwungen, um dadurch weiteren Schaden an unseren Kindern zu verhindern.“

Vorangegangen war ein bereits monatelanger Streit zwischen Eltern und Schulleitung. Nur fünf von 28 Schülern erschienen zum Unterricht. Grund sind Beschwerden über Gewalt an der Schule, auch sexuelle Übergriffe sollen vorgekommen sein. Täter soll hauptsächlich ein Elfjähriger sein, der mindestens sechs Schüler angegriffen und eine Mitschülerin belästigt haben soll. Die Gesamtelternvertretung sorgt sich derweil um den guten Ruf der Schule und nennt das Vorgehen der Eltern „populistisch“. Inzwischen gehen die Kinder wieder in den Unterricht. Schule, Eltern und Behörden bemühen sich nun um eine sinnvolle Lösung.

 

 

 

Quelle: Zuerst

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