Die EU-Länder wollen Visa-Beschränkungen für Länder einführen, die sich weigern, eigene Bürger wieder aufzunehmen, die kein Recht auf ein Asyl in Europa bekommen haben. Dies meldet die Nachrichtenagentur Reuters.

Demnach wollen Länder wie Bangladesch und Nigeria ihre heimkehrenden Bürger oft nicht mehr aufnehmen. Während eines zweitägigen Treffens in Brüssel erklärten sich die EU-Staatschefs bereit, „alle möglichen Hebel“ zu nutzen, unter anderem „ein Umdenken in der Visa-Politik“, hieß es.

„Wir können die Visa dazu nutzen, um sie zu überzeugen, ihre zurückkehrenden Bürger zu empfangen“, so ein EU-Diplomat.

Europa durchlebt zurzeit die schwerste Migrationskrise seit dem Zweiten Weltkrieg. Nach Angaben der Internationalen Migrationsbehörde (IOM) waren 2015 insgesamt etwa 1,8 Millionen Flüchtlinge nach Europa gekommen. Ende Juli 2016 hatte IOM mitgeteilt, seit Jahresanfang 2016 seien weitere mehr als 240.000 Menschen über das Mittelmeer nach Europa eingereist.

 

 

Quelle: Sputnik

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