Die meisten Amerikaner finden die Ermittlungen gegen Russland schädlich für die USA, zeigte eine US-Meinungsumfrage. Der Kongress sollte sich mit etwas Nützlicherem beschäftigen.

Die Ermittlungen zu der angeblichen russischen Einmischung in die US-Wahlen sei schädlich für das Land. Dies äußerten 64 Prozent der befragten Amerikaner laut der Zeitung „The Hill“, die sich auf die jüngste gemeinsame Studie des Soziologie-Zentrums „Harris“ und der Harvard University beruft.

Die Bürger meinen demnach, dass sich der US-Kongress besser auf Probleme im Gesundheitswesen, Terrorismus-Bekämpfung, nationale Sicherheit, Wirtschaft und Arbeitslosigkeit konzentrieren sollte.

Allerdings seien sich 58 Prozent der Befragten auch besorgt, ob die vermeintlichen Russlandkontakte des US-Präsidenten Donald Trump nicht vielleicht doch wirklich bestanden haben könnten. 54 Prozent nehmen gar an, dass mehrere Personen aus Trumps Team daran beteiligten gewesen sein könnten.

Die Hälfte der Befragten (52 Prozent) glauben nicht an Trumps Russlandbeziehungen. 62 Prozent betonen, dass es keine eindeutigen Beweise für die Verwicklung der jetzigen US-Administration in die angeblichen Cyberattacken gibt.

Zuvor war berichtet worden, dass diverse Ermittlungen über die Rolle Russlands in der US-Präsidentschaftswahl laut Trumps Beraterin Kellyanne Conway die Steuerzahler Dutzende Millionen Dollar kosten könnten. Die Ermittlungen dauern bereits seit Monaten an. Das FBI soll klären, ob es vor der US-Wahl Absprachen zwischen Russland und Trumps Wahlkampfteam gegeben hat. Die Ermittlungen leitet der Sonderstaatsanwalt Robert Müller. Der Kreml hat diese Vorwürfe bereits mehrfach zurückgewiesen.

 

 

 

Quelle: Sputnik

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