US-Präsident Donald Trump hat in einem Gespräch mit dem TV-Sender Fox News seine Sorge um die amerikanischen Parteien der Demokraten und Republikaner geäußert.

„Eine Einigung zwischen Republikanern und Demokraten, das ist eine Sache, die geschehen muss, aber nicht unbedingt geschieht. Ich bin völlig dafür, sehe aber nicht, dass das geschieht“, sagte Trump.

Das Niveau der Feindseligkeit zwischen den Parteien „übersteige jedes Maß“, besonders bei den Abstimmungen des Gesetzentwurfes zum neuen System der Krankenversicherung, welches das Programm „Obamacare“ des ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama ablösen soll.
„Es wäre wunderbar, wenn Republikaner und Demokraten sich an den Händen fassen und etwas ausarbeiten würden, das alle glücklich macht. Das ist doch so einfach“, so der Präsident.

Das Weiße Haus ist laut früheren Medienberichten davon überzeugt, dass Trump sich nicht nur mit der offenen politischen Opposition seitens der Demokratischen Partei und ihr nahestehender Medien befassen sollte, sondern auch mit dem geheimen Widerstand der US-Bürokratie, der oft als „Deep State“ (Zu dt. „Tiefer Staat“) bezeichnet wird.

Trumps Anhänger meinen, dass es sich um eine unverblümte Sabotage von Kräften handelt, die sich nicht mit ihrer Niederlage bei den jüngsten US-Präsidentschaftswahlen abgefunden haben und dem Präsidenten die Legitimation absprechen wollen.
In diesem Kampf würden alle Mittel eingesetzt, von offenen Protestaktionen bis hin zu Lecks klassifizierter Informationen in Medien sowie die Entfachung verschiedener Skandale und Lügen.

 

Quelle: Sputnik