China hat Indien die Verletzung seiner Staatsgrenze vorgeworfen: Mehrere indische Grenzschutzsoldaten sollen am Montag in das tibetische Territorium eingedrungen sein. Peking warnte vor einer „Gefährdung des Friedens“. Dies berichtet die Agentur Reuters.

Indische Grenzschutzsoldaten sollen demnach vom Bundesstaat Sikkim aus, der an Tibet angrenzt, in das chinesische Territorium eingedrungen sein.

Laut dem Sprecher des chinesischen Außenministeriums Geng Shuang haben die indischen Truppen die Arbeit der chinesischen Streitkräfte an der Grenze behindert und „den Frieden gefährdet“.

Die chinesische Seite habe daraufhin Gegenmaßnahmen ergriffen. Peking ruft Indien dem Sprecher zufolge auf, seine Militärs unverzüglich zurückzuziehen.

Bereits seit zwei Wochen ist die Lage an der chinesisch-indischen Grenze angespannt. Anfang Juni hatten chinesische Soldaten die Grenze zu Indien überschritten. Es soll daraufhin zu einer Konfrontation zwischen den indischen und chinesischen Truppen gekommen sein. Zwei indische Bunker wurden dabei von chinesischen Soldaten zerstört.

Vergangene Woche hatte Peking einer Gruppe von 50 indischen Pilgern die Einreise nach Tibet verwehrt.

Das indische Verteidigungsministerium hat den jüngsten Zwischenfall bislang nicht kommentiert.

 

 

 

Quelle: Sputnik

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