Die griechische Polizei hat erneut Migranten festgenommen, die mit gefälschten Pässen in einen anderen europäischen Staat reisen wollten. Diesmal waren es 18 aus Syrien, Ägypten, Pakistan, Afghanistan, Kamerun und Tunesien stammende Menschen.

Sie hätten im Flughafen Heraklion auf Kreta gefälschte Pässe vorgezeigt, um in Flugzeuge nach Deutschland, Italien, Belgien, den Niederlanden und in die Schweiz zu kommen. Dies teilte die griechische Polizei am Montag mit.

Seit Beginn der Tourismussaison Anfang Mai sind nach offiziellen Angaben mehrere Dutzend Migranten mit gefälschten Papieren in den Flughäfen von Korfu, Zakynthos, Heraklion und Chania auf Kreta sowie verschiedenen Inseln der Ägäis festgenommen worden.

Die Menschen hofften, dass wegen des Großbetriebs auf den kleinen Inselflughäfen ihre gefälschten Pässe nicht auffallen, sagen Polizeioffiziere. Die gefälschten Dokumente kosten demnach zwischen 1.500 und 3.000 Euro. Schleuser machten damit nach der Schließung der Balkanroute gute Geschäfte, heißt es aus Polizeikreisen.

 

 

Quelle: RT

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