Russland hat laut dem Chef des Nato-Militärausschusses Petr Pavel einen bedeutsamen Fortschritt im Militärbereich erzielt. Der russischer Experte Igor Nikolajtschuk schätzte diese Äußerung in einem Interview mit Sputnik als eine friedfertige Erklärung ein.

Der Fortschritt Russlands im Militärbereich sei kaum zu bestreiten, wie General Pavel gegenüber der Zeitung „Politico“ gestand. Russland entwickle neue Waffen, darunter Atomwaffen. Die Streitkräfte des Landes seien zu effizienten Handlungen in einer großen Entfernung von ihrem eigenen Territorium fähig. „Wir sehen uns einer großangelegten Modernisierung der  russischer Streitkräfte gegenüber“, sagte Pavel.

Die Absichten der russischen Staatsführung gegenüber der Nato seien dem General zufolge unklar. „Deswegen nehmen wir diese wenn auch potenzielle Gefahr äußerst ernsthaft war.“

Laut dem russischen Experten klingen diese Worte im Vergleich zu den früheren Äußerungen friedfertig. „Und das ist ein neuer Trend, den man berücksichtigen muss“, meint Nikolajtschuk. Pavels Erklärungen sollten jedoch nicht losgelöst von den anderen Nato-Deklarationen betrachtet werden. Die Nato akzentuiert derzeit ihre Aufmerksamkeit auf den Fortschritt Russlands im Militärbereich. „Dieser Fortschritt wird im Westen als effektiv anerkannt. Keiner sagt mehr, dass wir das Geld verschwenden“, so der Experte. Russlands Streitkräfte seien nun ein „gut funktionierendes Organismus“, und dies werde in der Nato und im Westen allgemein anerkannt.

 

 

 

Quelle: Sputnik

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