Washington. Von dieser eigenwilligen US-Tradition wußte die restliche Welt nichts. In die Schlagzeilen geriet sie erst jetzt, weil US-Präsident Trump mit ihr bricht: zum ersten Mal seit Jahren hat das Weiße Haus keine Feier zum Ende des muslimischen Fastenmonats Ramadan veranstaltet. Stattdessen sandte Trump am Samstag „herzliche Grüße” an Muslime, die das jährliche Fest Eid al-Fitr begingen. Der Feiertag erinnere die Menschen an die „Bedeutung von Barmherzigkeit, Mitgefühl und gutem Willen”, erklärte er.

Seit der Amtszeit von US-Präsident Clinton (1993 bis 2001) hatte das Weiße Haus jedes Jahr entweder eine Feier zum Eid al-Fitr-Fest oder während des Ramadans ein Essen zum abendlichen Fastenbrechen veranstaltet.

Im Wahlkampf hatte sich Trump wiederholt mit islamkritischen Bemerkungen ins Gespräch gebracht. Eine Woche nach seinem Amtsantritt im Januar hatte er ein Einreiseverbot für Menschen aus mehreren mehrheitlich muslimischen Ländern angeordnet. Dieses ist jedoch auf gerichtliche Anordnung vorerst ausgesetzt.

 

 

Quelle: Zuerst

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