Kassel. Aufregung im Kasseler Auebad: Vier Männer wurden am Samstagnachmittag in dem Kombibad an der Fulda festgenommen, nachdem sie drei Mädchen im Becken begrapscht haben sollen.

 Nach Angaben von Polizeisprecher Torsten Werner informierten Mitarbeiter des Bads die Polizei, woraufhin Beamte der Polizeireviere Mitte und Ost die drei 20 Jahre alten Männer und einen 16-Jährigen im Schwimmbad festnahmen.

Wie die Ermittlungen ergaben, so Werner, hatten die vier jungen Flüchtlinge aus dem Irak die Mädchen im Alter von 13, 15 und 16 Jahren gegen 16.45 Uhr im Bereich des Strudelbeckens angesprochen. Obwohl die Mädchen mehrfach deutlich gemacht hätten, dass sie mit den Männern nichts zu tun haben wollen, hätten diese sie nicht in Ruhe gelassen. Die vier Männer sollen die Schülerinnen stattdessen mehrfach an Gesäß und Brust begrapscht haben.

Die Mädchen informierten schließlich das Badpersonal, das sofort eingeschritten sei. Die Männer mussten das Wasser verlassen, die Polizei wurde verständigt.

Die vier aus dem Irak stammenden Tatverdächtigen wurden später wieder auf freien Fuß gesetzt, der 16-Jährige wurde in die Obhut seiner Eltern gegeben. Sie müssen sich nun wegen des Verdachts der sexuellen Belästigung verantworten. Die weiteren Ermittlungen führen Beamte des für Sexualdelikte zuständigen K 12 der Kripo.

In diesem Jahr habe es bislang keine ähnlichen Zwischenfälle wegen Belästigung in einem der Bäder der Städtischen Werke gegeben, sagt Sprecher Ingo Pijanka. Und es sei überhaupt das erste Mal gewesen, dass Badegäste in Handschellen abgeführt worden seien. Die Städtischen Werke würden sich von der Polizei die Namen der Verdächtigen besorgen. Ihnen wurde Hausverbot erteilt.

 

 

Quelle: HNA

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