Die Lage in den vereinbarten Deeskalationszonen in Syrien bewertet das Russische Verteidigungsministerium im Bericht als stabil und vermerkt insgesamt 17 Fällen von Verstößen der Waffenruhe. Diese haben sich gestern in Idlib, Damaskus, Daraa, Latakia, al-Quneitra laut den türkischen und russischen Beobachtern ereignet. In den meisten Fällen sind die Fälle auf die Terrorgruppen Islamischer Staat (ISIS, IS, Daesh) oder der Dchabat al-Nusra (Fatah al Sham) zurückzuführen, die mit Kleinwaffen geschossen haben.

Gestern fanden vier humanitäre Aktionen in Syrien statt, die das russische Zentrum für Versöhnung der gegnerischen Seiten organisierte. In Aleppo wurden Zivilisten mit Trinkwasser versorgt, wo man 3,6 Tonnen in der Stadt verteilte. Eine Aktion fand in Damaskus statt, wo man 0,1 Tonnen Lebensmittel-Sets verteilte. Insgesamt haben 1170 Menschen humanitäre Hilfe erhalten. Es war insgesamt die 1402 Aktionen, wie aus dem Bericht zu entnehmen ist.  Zudem leisteten die Vereinten Nationen mit ihren syrischen Partnern vor Ort Hilfe im Bereich Non-Food, Medizin, Psychologie und Rechtsberatung. Zudem wird die Infrastruktur wieder aufgebaut. In den letzten 24 Stunden konnte mit Vertretern der bewaffneten Opposition kein Waffenstillstandsabkommen vereinbart werden, die Gesamtzahl der Abkommen bleibt insoweit bei 1832. Verhandlungen mit Feldkommandanten werden in den Provinzen von Aleppo, Damaskus, Homs, Hama, Idlib und al-Quneitra weiter fortgeführt. 223 Gruppen beobachten die Einhaltung der Waffenruhe.

 

Quelle: Mars von Padua

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