Der Asyl-Ansturm geht munter weiter: in der Nacht zu Montag versuchten hunderte Asylanten aus Italien über die Grenze bei Ventimiglia zu stürmen. Bei dem Versuch des illegalen Grenzübertritts nach Frankreich halfen auch deutsche Flüchtlingshelfer.

Bereits seit einigen Tagen hatten rund 400 Sudanesen ein illegales Lager am Fluß Roja errichtet, der Bürgermeister einer angrenzenden Stadt ließ das Camp aus Sicherheitsgründen schließlich räumen.

Über 200 der Sudanesen wollten dies nicht akzeptieren und machten sich aus Protest gegen die Entscheidung in Richtung Frankreich auf den Weg. Das Skandalöse: „Es waren Deutsche und Schweizer dabei, die die Flüchtlinge begleitet haben“, berichtete ein Carabinieri-Sprecher. Die Ermittlungen gegen die Flüchtlingshelfer seien angelaufen, da dies die nationale Sicherheit betreffe.

„Die Flüchtlinge dachten, sie werden zurückgebracht nach Süditalien“, so der Beamte. Als dieses Gerücht den Umlauf machte, seien die Asylanten in Panik geraten und ausgerastet. Sie wollten die Grenzanlage stürmen, doch unter dem beherzten Einsatz von Polizeikräften und -hunden konnten sie gestoppt werden.

„Die französische Polizei entscheidet, ob die Flüchtlinge nach Frankreich dürfen oder nicht. Manchmal lassen sie sie durch, diesmal taten sie es nicht“, so der Carabinieri abschließend.

 

Quelle: Zuerst

 

 

 

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