Pentagon entscheidet künftig über Truppenstärke in Afghanistan. Derzeit befinden sich nach Angaben des Pentagons rund 8.400 amerikanische Soldaten in Afghanistan. Generäle machen sich seit Monaten für eine Aufstockung stark. Medienberichten zufolge hatte das Verteidigungsministerium vor einigen Wochen erwogen, dem Präsidenten vorzuschlagen, zwischen 3.000 und 5.000 zusätzliche US-Soldaten nach Afghanistan zu schicken.

Hintergrund sind die schlechte Sicherheitslage in dem Land am Hindukusch und das rasche Erstarken der radikalislamischen Taliban. Die afghanische Regierung kontrolliert nach Militärangaben inzwischen nur noch 60 Prozent des Landes; die einheimische Armee ist überfordert. Auch die NATO will darüber entscheiden, ob zusätzliche Soldaten nach Afghanistan geschickt werden sollen. Im Rahmen der Mission Resolute Support (RS) bildet das Bündnis afghanische Streitkräfte aus.

Das russische Außenministerium erhebt einen schweren Verdacht. Laut Aussage der Sprecherin des Ministeriums erhalten Kämpfer des „Islamischen Staates“ in Afghanistan Luftunterstützung durch Hubschrauber, die von unbekannter Seite eingesetzt werden. NATO und USA hüllen sich in Schweigen.

Russlands Außenministerium äußerte am Donnerstag einen schweren Verdacht. Laut der Sprecherin des Ministeriums, Maria Sacharowa, würden unbekannte Hubschrauber den „Islamischen Staat“ (IS) in Afghanistan durch den Transport seiner Kämpfer unterstützen. Zudem erhalte die Terrormiliz auf diesem Weg Waffen und Munition. Weder die afghanischen Behörden noch Vertreter der USA oder der NATO hätten sich zu den Vorfällen geäußert beziehungsweise eine plausible Erklärung dazu abgeliefert. Sacharowa sagte:

Es ist symptomatisch, dass weder die afghanischen Behörden noch Vertreter des in Afghanistan aktiven US-amerikanischen Militärs oder der NATO eine rationale Erklärung dafür haben, was die erhöhte Anzahl von Flügen nicht-identifizierter Hubschrauber betrifft, die IS-Kämpfer in verschiedenen Provinzen des Landes unterstützen. Das Schweigen in diesem Zusammenhang ist bemerkenswert.

„Verschiedenen Berichten zufolge haben nicht-gekennzeichnete Hubschrauber 50 Kämpfer samt Waffen und Munition abgeladen, um die bevorstehende Offensive des IS auf Tora Bora zu unterstützen“, so Sacharowa abschließend.

Die Geschichte wiederholt sich:

Im Jahr 1998 gab Zbigniew Brzezinski zu, dass die CIA eine Schlacht zwischen Afghanen und Sowjets angezettelt hatte, wodurch 12.000 Menschen ums Leben kamen. Die Carter-Regierung wollte die pro-sowjetische Regierung in Afghanistan stürzen und entsandte „geheime Hilfe“ in das Land, wohl wissend, dass diese Hilfe eine sowjetische Militärintervention zur Folge haben würde. Brzezinski sagte diesbezüglich im Jahr 1998: „Was soll ich bereuen? Die geheime Operation war eine ausgezeichnete Idee. Sie hatte die Wirkung, die Russen in die afghanische Falle zu locken und Sie wollen, dass ich das bereue?“ 6 Milliarden US-Dollar später, und nach 10 Jahren Krieg, zählt die Bilanz mehr als eine Million Tote. Jetzt wollen die Kriegstreiber das nochmal machen. IS wird von Syrien und Irak nach Afghanistan umziehen. Die IS-Terroristen werden auch ihre gesammelte Erfahrungen bei den Kämpfen in Irak und Syrien nutzen und den Taliban helfen.

Das derzeitige Ziel der US-geführten Taliban und IS-Terroristen ist es, die Kontrolle über die Landschaft um der afghanischen Grenzen herum zu erlangen und somit in Richtung Russische Föderation zusätzlichen Druck auf Russland und Putin auszuüben.

 

Quelle: Noch.info

 

 

 

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