Der Donbass wird innerhalb der nächsten zehn Jahre mit einer unvermeidlichen Umweltkatastrophe konfrontiert sein, wie der ukrainische Vize-Minister für unkontrollierte Territorien, Georgi Tuka, dem Fernsehsender „Kanal 5“ unter Berufung auf einen Bericht der Nationalen Akademie der Ukraine sagte.

Ihm zufolge steigt das Strahlungsniveau in der Bergbauregion wegen der Überflutung von Kohlegruben, was zu einem Mangel an Trinkwasser führe. Dieser Umstand werde die Umsiedlung der Einwohner aus der Region notwendig machen.

„Es geht nicht um die Rettung des Donbass an sich. Damit ist nun Schluss. Es geht um die schrittweise Evakuierung dieser Region, weil die Menschen dort in zehn Jahren nicht werden leben können“.

88 Prozent der Vorratsquellen von Trinkwasser in dem von Kiew kontrollierten Teil des Gebietes Lugansk seien bereits als unbrauchbar eingestuft worden, fügte der Vize-Minister hinzu.

 

Quelle: Sputnik