Die arabischen Länder haben dem Vorschlag Kuwaits zugestimmt, das Ultimatum an Katar zu verlängern.

Das Ultimatum sollte in der Nacht auf Montag ablaufen, dennoch rief Kuwait Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain und Ägypten dazu auf, diese Frist um weitere 48 Stunden zu verlängern, berichtete der TV-Sender al-Arabiya.

Die Außenminister der vier oben genannten arabischen Staaten wollen am Mittwoch ein Treffen abhalten, um die Lage um Katar zu behandeln.

Katar will seinen Kontrahenten am Montag eine Antwort übergeben. Der katarische Außenminister Mohammed bin Abdulrahman Al Thani soll sie dem Emir von Kuwait überreichen.

Die vier Regionalmächte haben Katar 13 Bedingungen für ein Ende des Boykotts gestellt. Die Frist für ihre Erfüllung lief Sonntag aus. Laut dem katarischen Außenministerium richten sich die Forderungen vor allem darauf, das Emirat unter Kontrolle zu bringen, und widersprechen dem internationalen Recht.

Am 5. Juni hatten Ägypten, Saudi-Arabien, Bahrain, die Vereinigten Arabischen Emirate, Libyen sowie Jemen, die Malediven und Mauritius die diplomatischen Beziehungen zu Katar abgebrochen, den Flug- und Schiffsverkehr gestoppt und die Grenzen geschlossen. Sie warfen dem Emirat „Unterstützung des Terrorismus» und „Destabilisierung der Lage im Nahen Osten» vor.

 

Quelle: Sputnik