Die Lage in den Sicherheitszonen in Syrien wird weiterhin als „stabil“ bewertet. Insgesamt stellten russische und türkische Beobachter 13 Fälle von Waffenstillstandsverletzungen in den letzten 24 Studen fest, die sich in Latakia, Damaskus und Dara´a abgespielt haben. In den meisten Fällen gingen diese Verletzungen von Terrormilizen des Islamischen Staates (ISIS, IS, Daesh) und der Dschabat al-Nusra (Fatah al-Sham) aus, die willkürlich mit der Handfeuerwaffe um sich schossen.

Humanitäre Hilfe für die syrische Bevölkerung: In den letzten 24 Stunden führte das russische Zentrum für Versöhnung drei Aktionen in der Stadt Aleppo durch, wo 3,6 Tonnen Trinkwasser an 1130 Menschen verteilt wurden. Insgesamt fanden 1433 solcher Aktionen inzwischen in Syrien statt. Zudem haben russische Militärärzte 329 Menschen medizinisch versorgt. Die Vereinten Nationen haben zusammen mit einer russischen Fluggesellschaft 21 Tonnen humanitäre Hilfe via Fallschirm in Deir ez-Zor abgeworfen. Gestern wurde kein weiteres Waffenstillstandsabkommen mit Vertretern bewaffnetet Gruppen in Syrien vereinbart. Insgesamt bleibt die Zahl deswegen bei 1871 solcher Abkommen. Die Verhandlungen werden weiterhin in den Provinzen von Aleppo, Damaskus, Hama, Homs, Idlib und al-Quneitra fortgesetzt. Insgesamt beobachten 228 Gruppen die Einhaltung des Waffenstillstands in Syrien.

 

Quelle: Mars von Padua