Budapest und Gazprom haben eine Vereinbarung über die Verlängerung der Gaspipeline Turkish Stream über Bulgarien und Serbien nach Ungarn unterzeichnet, wie der ungarische Außenminister Péter Szijjártó am Mittwoch mitteilte.

Dem Minister zufolge sei die vereinbarte Strecke eine realistischere Lösung als die zuvor diskutierte – über Rumänien und Kroatien.
Derzeit sei geplant, dass Ungarn bis Ende 2019 an die Hauptpipeline angeschlossen werde, melden russische Medien.

Im Juni hieß es, dass Russland die Verhandlungen mit Ungarn und Serbien über den Bau der South Stream Pipeline wiederaufgenommen habe, obwohl Moskau früher mehrmals betont hätte, dass es keine Rückkehr zu diesem Projekt geben würde.
Außerdem sei bekannt geworden, dass Bulgarien mit dem russischen Gas rechne, mit dem sich unter anderem der von der EU-Kommission finanzierte Gas-Hub fülle.

 

Quelle: Sputnik