Nach wie vor wird in den syrischen Deeskalationszonen die Lage als stabil bewertet. Die russischen und türkischen Beobachter stellten 13 Verstöße gegen die Vereinbarungen des Waffenstillstands fest, die sich in den letzten 24 Stunden in Damaskus, Dara´a und Latakia ereigneten. In den meisten Fällen handelte es sich um Schüsse aus Handfeuerwaffen, die von den Terrormilizen Islamischer Staat oder Dschabat al-Nusra (Fatah al-Sham) ausgingen.

Das russische Zentrum für Versöhnung der gegnerischen Seiten führte acht humanitäre Hilsfaktionen durch, davon fanden sieben in Aleppo und eine in Homs statt, wo man insgesamt 7,9 Tonnen Nahrungsmittel verteilte. Insgesamt wurden 7,9 Tonnen, meistens in Form von Lebensmittelsets verteilt, die 2483 Menschen bekamen. Zudem haben russische Militärärzte 201 Personen medizinisch versorgt. Eine humanitäre Maßnahme führten die Vereinten Nationen durch, die 20,9 Tonnen Lebensmittel in Deir ez-Zor via Fallschirm in Zusammenarbeit mit einer russischen Fluggesellschaft verteilten.

Das Aussöhnungszentrum konnte insgesamt 125 Waffenstillstandsabkommen in den letzten 24 Stunden in Syrien mit Vertretern der bewohnten Gebiete vereinbaren, so dass nun insgesamt 1996 solcher Abkommen in Syrien unterzeichnet wurden. Die Verhandlungen werden in den Provinzen von Aleppo, Damaskus, Homs, Hama, Idlib und al-Quneitra mit Feldkommandanten der bewaffneten Opposition weiter fortgeführt. Insgesamt beobachten 228 bewaffnete Grupen die Einhaltung des Waffenstillstands.

 

Quelle: Mars von Padua