Laut dem amtierenden Chef der Volksmiliz der selbsterklärten Lugansker Volksrepublik (LVR), Michail Filiponenko, fälschen die ukrainischen Behörden Papiere der gefangengenommenen Volkswehrmitglieder mit dem Ziel, sie für russische Berufssoldaten auszugeben, wie Luganskinformzentr berichtete.

Kiew wolle auf diese Weise seine Militäroperation im Donbass rechtfertigen, so Filiponenko.
„Die ukrainische Seite verfälscht weiterhin Beweise für eine angebliche Präsenz russischer Soldaten im Donbass und für Verstöße gegen die Minsker Abkommen durch die LVR“, hieß es in der Lugansker Volksmiliz.

In der LVR wird die Meinung vertreten, dass Kiew damit „Informationsattacken gegen die LVR gestartet hat“. Für Mittwoch, den 5. Juli, ist nämlich ein Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe anberaumt.

Wie der Sender BBC unter Berufung auf Quellen im ukrainischen Verteidigungsministerium berichtete, sei am 24. Juni im Raum des Dorfes Schelobok, Rayon Slawjanoserbsk des Gebietes Lugansk, der russische Soldat Viktor Agejew gefangengenommen worden.
Nach Angaben des Sprechers der Lugansker Volksmiliz, Andrej Marotschko, war Agejew freiwillig der Volkswehr beigetreten und sei also deren Mitglied und kein Militärangehöriger.

Wie das russische Verteidigungsministerium zuvor erklärte, war Agejew zum Zeitpunkt seiner Gefangenahme kein aktiver Soldat der Russischen Armee.

 

Quelle: Sputnik