So sieht also ein „aufgebauschtes Problem“ (Manuela Schwesig über Linksextremismus) aus: Die Lieblinge der Grünen, Roten und Linken versetzen Hamburg in den Bürgerkriegszustand, liefern sich erbitterte Straßenschlachten mit der Polizei, Barrikaden brennen, Polizeibeamte werden zu Dutzenden verletzt, die Einsatzleitung muß kriegsmäßig operieren, um die in Divisionsstärke aufmarschierten militanten Linksextremisten in den Griff zu bekommen.

Das ist kein „Protest“, das ist Terror. Bestens organisierte, skrupellose militante Gewalttäter machen nicht nur dem Staat das Gewaltmonopol streitig, sie beanspruchen ganze Stadtgebiete als von ihnen kontrolliertes Gebiet, erpressen Schutzgeld von Bürgern und Geschäftsleuten in ihrem „Machtbereich“, zwingen sie zur Solidarisierung, vertreiben sie von der Straße und aus ihrem gewohnten Lebens- und Arbeitsumfeld.

Sympathisierende Journalisten

Möglich ist das, weil Politiker sie gewähren lassen und als vermeintliche Verbündete im Kampf „gegen Rechts“ sogar politisch und finanziell fördern, während mal klammheimlich, mal offen sympathisierende Journalisten ihr Treiben verharmlosen und herunterspielen und die Schreibtischtäter vom Spiegel mit Agitprop-Titelbildern die scheinmoralischen Vorwände der Einpeitscher auch noch mit höheren Weihen versehen und weiterverbreiten.

Da werden die uniformierten und vermummten schwarzen Kohorten immer noch als „Aktivsten“ verniedlicht, selbst wenn sie ganze Straßenzüge in Trümmer legen, linksliberale Redakteure wägen feinsinnig, ob nicht eigentlich die Polizei schuld sei, weil sie den Gewalttätern nicht einfach Narrenfreiheit läßt, deren Sprecher dürfen in Fernseh-Schwätzsendungen mit ihren grün-linken Gesinnungsfreunden kuscheln und ihr Treiben rechtfertigen. Sind ja die Guten, sie meinen ja eigentlich das Richtige.

Geldhahn abdrehen

Damit muß Schluß sein. Terroristen müssen als Terroristen behandelt werden. Es ist überfällig, die Strukturen, die sich unter den Etiketten „Antifa“ und „Autonome“ versammeln, als terroristische Organisationen einzustufen und zu behandeln. Ihnen muß der Geldhahn abgedreht werden, sie müssen zerschlagen werden, die Rädelsführer hart bestraft und samt ihren Mitläufern für den angerichteten Schaden in Haftung genommen werden, statt sie weiter zu verhätscheln und im Medien- und Politzirkus herumzureichen.

Die lahmen und halbherzigen Allgemeinheiten, mit denen Regierungssprecher und führende Politiker formal ein paar Worte gegen Gewalt sagen, während sie der Ideologie dahinter schmeicheln, sind ein Hohn für die terrorisierten Bürger und die Polizeibeamten, die den Kopf hinhalten müssen.

Die professionellen Verharmloser in den Redaktionen und den grünen und linken Parteizentralen, die die Hand über die Linksextremen halten und reflexhaft den Schwarzen Peter der Polizei zuschieben, müssen sich gefallen lassen, daß man sie als Sympathisanten und Helfershelfer des linken Terrors anspricht. Etwas ist gewaltig faul im Staate Deutschland, und der Fisch stinkt vom politischen Wasserkopf her.

von Michael Paulwitz

 

Quelle: Junge Freiheit

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