Die US-geführte internationale Anti-IS-Koalition hat weitere 119 Opfer unter Zivilisten durch Bombardierungen im Irak und in Syrien registriert. Das geht aus einer am Freitag verbreiteten Mitteilung des Koalitionsstabs hervor.

„Die Koalition hat im Mai 141 Berichte analysiert, von denen 114 als unglaubwürdig und 27 als glaubwürdig befunden wurden“, so die Mitteilung. Die letztgenannten Fälle hätten „den unabsichtlichen Tod von 119 Zivilisten verursacht“.

„Anhand der vorliegenden Informationen kann im Moment Folgendes festgestellt werden: Seit dem Beginn der Bombardierungen durch die Koalition sind unabsichtlich 603 Zivilisten getötet worden“, heißt es.

Darüber hinaus wird mitgeteilt, dass nach dem Stand von Ende Mai die Ermittlungen zu weiteren 180 Todesfällen noch nicht abgeschlossen seien.

Nach Angaben der Koalition sind von August 2014 bis Mai 2017 fast 22.000 Luftschläge gegen die Terroristen-Stellungen geführt worden. Innerhalb dieser Zeit seien insgesamt 727 Meldungen über einen möglichen Tod von Zivilisten eingegangen. 145 Meldungen davon seien glaubwürdig, heißt es.

 

 

Quelle: Sputnik

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