Washington sieht laut US-Außenminister Rex Tillerson keinerlei lange politische Karriere für den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad und seine Familie in Syrien. Die Weltgemeinschaft würde das Land unter seiner Führung ansonsten einfach nicht anerkennen.

„Wir sehen tatsächlich keine lange politische Amtszeit für Assad und seine Familie. Wir gaben das allen zu verstehen, darunter auch bei unserer Diskussion mit Russland“, sagte Tillerson am Freitag beim G20-Gpfel in Hamburg.

Ihm zufolge denkt Washington nicht, dass die Weltgemeinschaft Syrien anerkennen würde, selbst wenn es erfolgreich im Rahmen der politischen Prozesse in der internationalen Arena agieren würde.

„Die Weltgemeinschaft wird mit Syrien unter Assads Führung einfach nicht einverstanden sein“, so Tillerson.

„Damit Syrien mit internationaler Anerkennung sowohl vom Standpunkt der Sicherheit als auch der Wirtschaft rechnen kann, bitten es wir tatsächlich, einen neuen Führer zu finden.“
Der G20-Gipfel findet am 7. und 8. Juli in Hamburg statt.

 

Quelle: Sputnik