Wien. Die angestammte Bevölkerung Europas verschwindet, Fremde dominieren zunehmend die Bevölkerungsstatistiken. Im benachbarten Österreich gibt es dazu jetzt offizielle Zahlen. Der Österreichische Integrationsfonds (ÖIF) hat dieser Tage seine aktuelle Statistikbroschüre veröffentlicht. Sie führt ernüchternde Daten auf. Demnach lebten 2016 stattliche 551.500 Jugendliche mit Migrationshintergrund (unter 24 Jahren) in Österreich.

Von 1,13 Millionen Schülern in Österreich (Schuljahr 2014/15) ist für über ein Fünftel (22 Prozent) Deutsch nicht die Umgangssprache. In Wien ist für sage und schreibe 71 Prozent der Hauptschüler Deutsch nicht die Umgangssprache. 12 Prozent davon verlassen das Schulsystem ohne Abschluß. Bei Kindern mit deutscher Umgangssprache sind es nur 3 Prozent.

Die Folgen dieser Entwicklung schlagen auf den Arbeitsmarkt durch: Jugendliche mit Migrationshintergrund waren im Jahr 2015 mehr als doppelt so oft arbeitslos oder ohne Aus- bzw. Weiterbildung (14 Prozent) als Jugendliche ohne Migrationshintergrund (6 Prozent). Die Erwerbstätigkeit liegt bei nur 43 Prozent im Vergleich zu 54 Prozent ohne Migrationshintergrund.

Besonders hoch die ist Arbeitslosenquote unter Jugendlichen aus Syrien (78,6 Prozent), Serbien (45,1 Prozent) und Afghanistan (42,1 Prozent). Zum Vergleich: bei Österreichern liegt sie bei 8,6 Prozent. Vor allem in Deutschland hatten 2015 noch viele Wirtschaftsvertreter von den hervorragend ausgebildeten syrischen „Flüchtlingen“ geschwärmt. Die Praxis hat diese Vorschußlorbeeren in keiner Weise gerechtfertigt.

 

 

Quelle: Zuerst

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