Manila. Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte hat in der Beliebtheit bei seinen Landsleuten einen neuen Spitzenwert erreicht – und das trotz seines rigiden Kampfes gegen Drogenhändler und seit kurzem auch noch bewaffneter Auseinandersetzungen mit IS-Ablegern auf der Hauptinsel Mindanao. Nichtsdestotrotz erklärten sich in einer Umfrage von Ende Juni stattliche 78 Prozent von 1.200 repräsentativ Befragten zufrieden mit dem seit einem Jahr regierenden Staatsoberhaupt. Das ermittelte das Meinungsforschungsinstitut Social Weather Stations.

Im März hatte die Zustimmungsrate bei 75 Prozent gelegen. Zwölf Prozent der Befragten äußerten sich unzufrieden, zehn Prozent waren unentschieden.

Präsidentensprecher Ernesto Abella wies darauf hin, daß der jüngste Rekordwert erzielt worden sei, nachdem Duterte das Kriegsrecht über die Region Mindanao im Süden der Philippinen verhängt habe. Im dort gelegenen Marawi rund 800 Kilometer südlich von Manila kämpft das Militär gegen islamistische Extremisten, die im Mai in die Stadt eingefallen waren. Mindanao ist auch Dutertes Heimatregion, seine Zustimmungswerte liegen dort für gewöhnlich am höchsten. In der Juni-Umfrage sackten sie aber um sechs Prozentpunkte auf 83 Prozent.

 

 

Quelle: Zuerst

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