Die Behörden Syriens und Chinas erwägen die Gründung eines chinesisch-syrischen Industrieparks auf dem Territorium des arabischen Landes. Der Park dürfte zu einer wichtigen Drehscheibe der von Peking initiierten „maritimen Seidenstraße“ werden.

Wie das Internetportal riafan.ru berichtet, wurde der Plan vom stellvertretenden Vorsitzenden der chinesisch-arabischen Vereinigung zum gegenseitigen Austausch, Qin Yong, bekannt gegeben.

„Der Plan wird mit der Regierung Syriens und der syrischen Botschaft in Peking aktiv diskutiert. Die Gründung und Entwicklung des Industrieparks wird es chinesischen Unternehmen helfen, Fuß auf dem syrischen Markt zu fassen und sich an künftigen Projekten zum Wiederaufbau Syriens nach dem Krieg zu beteiligen“, sagte Qin.

Die geplanten Investitionen in die Einrichtung des Industrieparks in Syrien werden von Experten mit rund zwei Milliarden US-Dollar veranschlagt. In der ersten Phase werden auf dem Parkgelände rund 150 Unternehmen einquartiert und etwa 40.000 Arbeitsplätze geschaffen.

Qin zufolge gelangte eine chinesische Delegation nach den jüngsten Besuchen in Damaskus und Homs zum Schluss, dass die Sicherheitslage in Syrien deutlich besser ist als Peking gedacht hat.

 

 

Quelle: Sputnik

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