Im Zusammenhang mit der aus dem Bode-Museum gestohlenen Goldmünze hat die Polizei mehrere Wohnungen in Berlin durchsucht. Ein Spezialeinsatzkommando sei ausgerückt, erklärte ein Polizeisprecher. Die Fahnder berichteten ebenso von mehreren Festnahmen.

Die Wohnungen sollen sich im Stadtteil Neukölln befinden. Der Einsatz war am Mittwochmorgen noch in vollem Gange.

Diebe hatten im März eine zwei Zentner schwere kanadische Goldmünze aus dem Bode-Museum gestohlen. Allein das Material — reinstes Gold — ist geschätzt etwa 3,7 Millionen Euro wert. Aufgrund der Schwere der Münze ging die Polizei von mehreren Tätern aus.

Das Goldstück, 2007 in nur fünf Exemplaren von der Königlichen Kanadischen Münze geprägt, war die Leihgabe eines Privatmanns an das Bode-Museum. Die Polizei ging damals davon aus, dass die Diebe die Münze einschmelzen und in kleineren Portionen zu Geld machen wollen.

Im Bode-Museum, das zum Weltkulturerbe Museumsinsel gehört, wurden nach dem Diebstahl die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt. Die Täter waren am frühen Morgen über die direkt an dem Museum vorbeiführende S-Bahntrasse in das Gebäude eingestiegen. Eine Leiter und eine Schubkarre ließen die Diebe in der Nähe stehen.

 

 

Quelle: RT

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