Magdeburg. An einer Magdeburger Grundschule haben inzwischen über 60 Prozent der Schüler einen ausländischen Paß. 2008 waren es gerade einmal rund zehn Prozent. Von den 209 Schülern sind 127 aus dem Ausland, 82 von ihnen sind erst frisch zugewandert und weniger als eineinhalb Jahre im Land. Dabei handelt es sich nicht nur um Asylbewerber, sondern auch um (Süd-)Osteuropäer. Allein 60 der Schüler kommen aus Rumänien, die damit über ein Viertel der Schule ausmachen.

„Elternabende bieten wir inzwischen in vier Sprachen an, auf Deutsch, Russisch, Englisch und Rumänisch“, berichtet der Schulleiter Dirk Schumeier gegenüber der „Volksstimme“.  Zusätzlich gäbe es ein „rumänisches Elterncafe“. Auf dem Schulhof wird inzwischen Rumänisch gesprochen, eine Vermittlung der Sprache gelingt immer schwieriger. Darum bleibt inzwischen auch fast jedes zweites Kind sitzen, in erster Linie, weil ihre sprachlichen Fähigkeiten den Unterrichtsanforderungen nicht genügen.

 

 

Quelle: Zuerst

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