Das Weiße Haus erwägt die Rückgabe des russischen diplomatischen Besitzes, um dem „Zusammenwirken und der Kooperation“ eine Chance zu geben. Dies teilte der stellvertretende Berater des US-Präsidenten Donald Trump, Sebastian Gorka, mit.

„Wir wollen dem Zusammenwirken und der Kooperation eine Chance geben“, sagte Gorka gegenüber dem Fernsehsender CNN. Obwohl die USA und Russland nicht die gleiche „Philosophie“ und Weltanschauung teilten, gebe es gemeinsame Probleme, die zu behandeln seien.

Als Bedingung für die Rückgabe nannte Gorka einen „Akt des guten Willens“ seitens Russlands.

„Vergessen Sie nicht, dass mehr als 400.000 Menschen in Syrien getötet worden sind. Das ist grauenhaft“, so der Berater weiter. „Aber wenn wir den guten Willen des Kremls in Bezug auf solche Sachen wie Waffenstillstand sehen, dann gibt es eine Chance dafür, was (US-Außenminister – Anm. d. Red.) Rex Tillerson sehen will, und zwar eine Verbesserung in den Beziehungen zwischen unseren Hauptstädten.“

Einige Kongressabgeordnete, sowohl Demokraten als auch Republikaner, wollen laut CNN Trump davon abhalten, die zwei Anwesen an die russischen Diplomaten zurückzugeben.

Zuvor hatten der russische Präsident Wladimir Putin und sein US-Amtskollege Donald Trump beim G20-Gipfel in Hamburg eine Waffenruhe in Südwest-Syrien vereinbart.

Obama hatte im Dezember 2016 Sanktionen gegen Russland wegen angeblicher „Einmischung in die Wahlen“ beschlossen. Der ehemalige US-Präsident ließ unter anderem zwei Anwesen russischer Diplomaten in New York und Maryland schließen. Er begründete dies damit, die russische Regierung benutze diese Anwesen für „Aufklärungszwecke“. Am vergangenen Mittwoch hatte das russische Außenministerium Gegenmaßnahmen angekündigt.

 

 

Quelle: Sputnik

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