Im Bericht des russischen Verteidigungsministeriums wird die Lage als stabil bewertet. Die russischen und türkischen Beobachter haben elf Fällen von Brüchen des Waffenstillstands registrieren können. In den meisten Fällen handelte es sich um unselektiven Schusswaffengebrauch der Terrormilizen Islamischer Staat und der Al-Nusra Front, wie aus dem Bericht zu entnehmen ist.

In den letzten 24 Stunden führte das russische Zentrum für Versöhnung der gegnerischen Seiten sieben humanitäre Aktionen durch, wovon sechs Aktionen in Aleppo stattgefunden haben. Dort erhielt die Zivilbevölkerung insgesamt 2,2 Tonnen Trinkwasser. Eine weitere Aktion fand in der Provinz Latakia statt, wo Zivilisten 0,9 Tonnen Lebensmittel in Form von Sets erhielten. Insgesamt erhielten 966 Menschen humanitäre Hilfe und es war insgesamt die 1490 Hilfsaktion, die in Syrien durch das russische Militär stattgefunden hat.

Zudem wurden 274 Menschen durch russische Militärärzte medizinisch behandelt. Die Vereinten Nationen setzten ihre Arbeit mit ihren Partnern in Syrien weiter fort und leisten vor allem Hilfe im medizinischen, psychologischen und juristischen Bereich, so der Bericht weiter. Es wird Aufbauhilfe geleistet und man versucht die Infrastruktur wieder herzustellen. In den letzten 24 Stunden konnte das russische Aussöhnungszentrum sieben Waffenstillstandsabkommen mit Vertretern der bewohnten Gebiete in Homs erzielen, so dass die Gesamtzahl nunmehr 2022 beträgt. Die Verhandlungen werden weiter in den Provinzen von Aleppo, Damaskus, Homs, Hama, Idlib, und Al-Quneitra fortgesetzt. Insgesamt 228 Formationen beobachten die Einhaltung des Waffenstillstands.

 

Quelle: Mars von Padua

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