DEUTSCHLAND. Die Polizei Bad Pyrmont ermittelt gegen einen 37-jährigen Zuwanderer wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Der polizeibekannte Mann verprügelte einen 53-Jährigen vor einer Diskothek unter anderem mit einer Bierflasche, bevor er seinem am Boden liegenden Opfer mehrfach auf den Kopf trat.

Die Tat ereignete sich nach Polizeiangaben vor knapp zwei Wochen. Demnach gerieten am frühen Sonntagmorgen, dem 2. Juli, zwei Männer vor einem Nachtclub im niedersächsischen Bad Pyrmont in Streit.

Aus der verbalen Auseinandersetzung entwickelte sich eine Schlägerei, in deren Verlauf der 53-Jährige schwer verletzt wurde.

Der 37 Jahre alte Angreifer, der laut Polizei vor zwei Jahren nach Deutschland eingewandert ist, schlug dem Bad Pyrmonter unter anderem mit einer Bierflasche, wodurch sich sein Opfer eine tiefe Platzwunde am Kopf zuzog.

«Ein Wunder, dass das Opfer lebt»

Doch damit nicht genug: Als der 53-jährige bereits am Boden lag, trat ihm der Täter zweimal gezielt auf den Kopf, wie die polizeiliche Auswertung einer Überwachungskamera ergab.

Das Opfer blieb regungslos auf der Fahrbahn liegen, der Täter ging davon unbeeindruckt einfach weg. Eine Zeugin versuchte den Schwerverletzten anschießend von der Straße zu ziehen. Der alarmierte Rettungswagen brachte den Mann wenig später ins Krankenhaus.

Polizeihauptkommissarin Nadine Barnert sagte der Lokalseite Dewezet, es sei «ein Wunder, dass das Opfer die Tritte überlebt hat».

Der 37-jährige Kopftreter kam am Donnerstag in Untersuchungshaft. Er war der Polizei bereits wegen anderer Straftaten bekannt. Die Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdeliktes dauern.

 

 

Quelle: Freie Zeiten

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