Schorndorf. Auf einem Volksfest in Schorndorf in Baden-Württemberg hat es am Wochenende Krawalle und sexuelle Übergriffe gegeben. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, soll am Sonnabend eine 17-Jährige von drei Asylbewerbern aus Afghanistan festgehalten und am Po begrapscht worden sein. Bereits am Vorabend waren Fälle sexueller Belästigung gemeldet worden. Während des Festes wurden den Angaben zufolge zudem mehrere Körperverletzungen angezeigt.

In einem Fall sexueller Belästigung wurde ein Iraker als Verdächtiger ermittelt. Während des Festes wurden den Angaben zufolge zudem mehrere Körperverletzungen angezeigt. In der Nacht zum Sonntag versammelten sich laut Polizei bis zu 1000 junge Leute im Schlosspark der Stadt und randalierten. „Bei einem großen Teil handelte es sich wohl um Personen mit Migrationshintergrund“, heißt es in der Mitteilung. Als die Polizei einschritt, wurden die Beamten mit Flaschen beworfen.

Stadt will Fest mit mehr Polizisten sichern

Zu Beginn der Woche hat die Polizei eine ernüchternde Bilanz gezogen. „Die Gewalt gegenüber den Beamten war erschreckend“, sagte ein Polizeisprecher am über die Vorfälle am Wochenende. Es sei üblich, dass sich während des Volksfests viele Jugendliche träfen – doch die Aggression gegenüber der Polizei sei neu. Als Hauptproblem nannte der Sprecher den Alkoholkonsum der Jugendlichen.

Die Stadt will das Stadtfest nun mit mehr Polizisten sichern. Auch werde die Polizei an den beiden letzten Tagen der Schorndorfer Woche (14. bis 18. Juli) dunkle Ecken auf dem Gelände besser ausleuchten, kündigte der Aalener Polizeipräsident Roland Eisele am Montag an.

Oberbürgermeister Matthias Klopfer (SPD) sprach den Opfern der sexuellen Übergriffe, einer 17-Jährigen und einer 25-Jährigen, sein Mitgefühl aus. „Das ist kein Kavaliersdelikt“, sagte Klopfer.

 

 

Quelle: Peiner Allgemaine

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