Die Initiative der Volksrepublik Donezk zur Gründung eines neuen Staates in der Ostukraine – Malorossia – muss analysiert werden, wie der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Dienstag mitteilte.

„Ich lasse dieses Thema vorläufig ohne Kommentare. Es muss überdacht werden“, so Peskow. Dabei betonte er, dass die russische Seite an den Minsker Vereinbarungen festhalte. Moskau werde seine Stellungnahme etwas später formulieren und erläutern.
Der Chef der selbsterklärten Volksrepublik Donezk, Alexander Sachartschenko, hatte am Montag vorgeschlagen, einen neuen Staat – Malorossia – zu gründen. Das sei die einzige Möglichkeit, aus der Sackgasse im Verhandlungsprozess um den Donbass herauszukommen. Lugansk weist jede Beteiligung an der Initiative zurück und hält sich weiter strikt an die Minsker Vereinbarungen, wie der Vertreter der selbsternannten Volksrepublik, Wladislaw Dajnego, sagte.