Die Entscheidung über die Lieferung von letalen Waffen an die Ukraine ist bereits getroffen worden, sagte der Vizevorsitzende des Komitees der Stabschefs der US-Streitkräfte, General der US-Luftwaffe Paul Selva. Man müsse nun klären, welche und in welchem Umfang.

„Die politische Frage besteht nicht darin, ob man die letale Abwehrhilfe leisten soll oder nicht, sondern vielmehr an der Art und dem Umfang von dieser letalen Abwehrhilfe für die Ukrainer, damit sie ihre Souveränität verteidigen könnten“, sagte der General.

Die Diskussionen über den Typ von Waffen laufen Selva zufolge noch. Es gehe aber vor allem um die Panzerabwehrwaffen. „Es sollen also keine Panzer oder Offensivwaffen sein, sondern Abwehrwaffen“, betonte der US-General.
Der Senat des US-Kongresses hatte Anfang Mai den Etatentwurf gebilligt, der bis zum 30. September 2017 gilt und wie bislang eine Finanzhilfe für die Ukraine in Höhe von mindestens 410,456 Millionen Dollar, darunter für militärische Unterstützung, vorsieht.

Russland hatte wiederholt vor Waffenlieferungen in die Ukraine gewarnt, weil ein solcher Schritt nur zur Eskalation des Donbass-Konfliktes führen würde.

 

Quelle: Sputnik