Ein chinesischer Schiffsverband ist in Baltijsk im Gebiet Kaliningrad zur Teilnahme an dem am heutigen Freitag beginnenden jährlichen russisch-chinesischen Flottenmanöver „Maritimes Zusammenwirken 2017“ eingetroffen. Das teilte Russlands Verteidigungsministerium mit.

Demnach werden bis zu zehn Schiffe verschiedener Klassen sowie mehr als zehn Flugzeuge und Hubschrauber der russischen Kriegsmarine und der chinesischen Seestreitkräfte bei der Übung eingesetzt.

Das wichtigste Übungsziel sei es, die Effizienz des Zusammenwirkens beider Flotten im Kampf gegen Sicherheitsgefahren auf See auf ein höheres Niveau zu heben, das Vorgehen der Besatzungsmitglieder der russischen und chinesischen Kampfschiffe einzuüben sowie die Freundschaft und Kooperation zwischen den Seestreitkräften beider Länder auszubauen, heißt es.

Hierbei solle es sich um den ersten Besuch eines chinesischen Schiffsverbands in Baltijsk handeln.

Die aktive Phase der Übung wird vom 24. bis zum 27. Juli in der Ostsee durchgeführt. Danach wird diese in der Barentssee und im Ochotskischen Meer weiter fortgesetzt.

Die Marineübung „Maritimes Zusammenwirken“ findet seit 2012 regelmäßig statt, im vorigen Jahr wurde sie im Südchinesischen Meer durchgeführt. Sie ist laut dem russischen Verteidigungsministerium nicht gegen Drittländer gerichtet und stellt einen gemeinsamen russisch-chinesischen Beitrag zur Festigung der Sicherheit im Weltozean dar.

 

Quelle: Sputnik

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