Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe hat die Privatwohnung des ehemaligen Bundestagsabgeordneten Jörg Tauss (damals SPD, von 1994-2009) von der Kriminalpolizei durchsuchen lassen. Anlaß für die Kripo-Durchsuchung war eine Reise Tauss‘ und einiger Mitstreiter des Vereins West-Ost-Gesellschaft Baden-Württemberg (Russlandbrücke) auf die Halbinsel Krim am Schwarzen Meer im Jahre 2016. Letztere war nach den Wirren des Maidanstaatsstreichs in der ukrainischen Hauptstadt Kiew im Frühjahr 2014 Russland beigetreten, was wiederum von den Putschisten und den verbündeten westlichen Medien und Politikern rechtswidrig als „Annexion durch Russland“ vermarktet wurde.

Ursache für die Hausdurchsuchung in den Privaträumen des langjährigen Bundestagsabgeordneten, der sich heute für die Freundschaft zwischen Deutschland und Russland einsetzt, war eine Anzeige der Bundesregierung, ausgeführt durch Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD). Vorgeworfen wird Tauss, Vorsitzender des Vereins West-Ost-Gesellschaft, und seinen Mitstreitern laut Vereinshomepage „ein Verstoß gegen den EU-Boykott der Krim“. Der Verein hat den Durchsuchungsbefehl, der schwerste Eingriffe in die Privatsphäre des „Angeklagten“ deckt, veröffentlicht. „Aufgrund der im Internet veröffentlichten Berichte besteht der Verdacht, dass der Verein im Jahr 2016 eine touristische Gruppenreise auf die Krim organisiert hat und für die Zukunft weitere Gruppenreisen dorthin anbieten will“, heißt es dort. Welch grausiges Verbrechen!

Für viele Menschen besteht bei dieser Sache eher der Verdacht, dass hier der blanke Hass von Angela Merkels Bundesregierung ausschlaggebend ist, welche sich nicht damit abfinden will, dass sich hier jemand für Frieden und Völkerfreundschaft einsetzt und sich nicht den bizarren Propagandalügen des Westens unterordnen will. Die Beteiligung (unserer Bundesregierung) an einem Staatsstreich (in der Ukraine) ist ein Verbrechen und zählt völkerrechtlich wie ein Angriffskrieg. Dass man dabei auch noch teilweise auf Neonazis als Hilfstruppen baut, setzt dem Ganzen – auch vor dem Hintergrund der europäischen Geschichte – natürlich die Krone auf.

Den Bericht zur Krimreise des Vereins gibt es im Internet. Hier ein Teil eines abschließenden Zitats eines Mitreisenden: „….. Muss es sein? Als deutscher Bürger kann ich hier auf der Krim kein Geld von meinem Konto in Deutschland abheben. Ich kann nicht jederzeit über mein Netz telefonieren. Ich habe in diesem Land keine konsularische Vertretung. Ich kann meist nicht mit Kreditkarten bezahlen. Ich muss, um auf die Krim zu kommen, einen weiten Umweg machen. Und alles wegen dieser sinnlosen Sanktionen, die uns selbst großen wirtschaftlichen Schaden zufügen.„.

 

Quelle:Blauer Bote Magazin